Die Kreativpiloten rücken ein Stückchen näher

Yeah, wir sind zu den Auswahlgesprächen bei den „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ eingeladen, drückt uns die Daumen! Es wird spannend, hier haben wir die Chance, uns vor einer Jury zu präsentieren und mit unserer kreativen Unternehmensidee zu überzeugen.

Wer mer darüber lesen möchte oder sich nächstes Jahr bewerben möchte, kann das hier tun: http://www.kultur-kreativpiloten.de/

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Labyrinth – Wer intelligent ist braucht länger um heraus zu finden?

Letzte Woche hatten wir 2 Höhepunkte des Creative Drive Projekts.

Zum einen, die Präsentation im Ludwig Forums im Rahmen des sagenumwobenen  Pecha Kucha Festivals und zum anderen eine Präsentation, deren Inhalte vorerst streng geheim bleiben.

Bis wir euch mit weiteren Blog-Beiträgen aus der Schnittmenge zwischen Kreativität und Wirtschaft berieseln, will ich euch in einen Diskurs über Intelligenz, im Allgemeinem und über die Fähigkeit Probleme zu lösen,  hinein führen.

Lutz Bernhardt hat auf dem Pecha Kucha Festival im Ludwig-Forum einen Bericht, über die Puddle Theory gehalten.
Die Quintessenz ist daraus, das man Raum für Fehler gewähren muss, um Verbesserung möglich zu machen. Fehler, können also auch selbst Innovation & Weiterentwicklung fördern. Es gibt auch intelligente Fehler.

Auch die Fähigkeit ein Labyrinth. bzw. einen Irrgarten zu lösen könnte man als intelligente Eigenschaft bezeichnen. Oder etwa nicht?

Hier zwei Beispiele; ein Schleimpilz und ein Viertel Liter Milch.

Aus dem Irrgarten, würde ich zweifelsfrei auch  heraus finden aber, ob ich den kürzesten Weg finde, ist fraglich.
Es wirkt schon beengend, wenn ein Schleimpilz und auch ein Glas Milch aus dem Labyrinth heraus finden können.

Warum bildet der Schleimpilz, die stärksten Verbinungsadern auf dem kürzestem Weg im Labyrinth, aus.
Kann ein mehrzelliger schleimiger Organismus, ohne organischen Aufbau so etwas wissen?
Ich vermute, dieser Organismus ist lediglich ökonomisch. Er breitet sich über das gesamte Labyrinth aus, um die beiden Köder am Anfang und am Ende des Labyrinths zu finden. Dabei bildet er alle Ausbreitungen  zurück, die nicht auf Futter stoßen.  Somit bleiben zum Schluss, die kürzesten Verbindungen übrig. Ich bezweifele, dass dieses Lebewesen, in irgendeiner Form intelligent ist. Es  ist definitiv sehr interessant.

Das Glas Milch, folgt dem Wasserstrom. Wasser selbst, folgt dem geringsten Widerstand. Demnach, ist die Fließgeschwindigkeit, auf dem kürzesten Pfad am schnellsten. Das Wasser transportiert die Milch einfach mit. Milch dient hier lediglich als Farbstoff, um die Fließgeschwindigkeit zu zeigen.

Also, wenn Pilze und Milch das können muss das für uns nicht gelten. Menschen suchen sich Irrwege und müssen experimentieren. Es geht oft schief, oft geht es sehr schief, manchmal gibt es keinen messbaren Erfolg und manchmal kann man profitieren. Dies ist natürlich total trivial.
Ich denke, man sollte kein beengendes Gefühl haben, wenn man andere Menschen, Lebensformen und Flüssigkeiten dabei beobachten kann, wie sie den schnellsten Weg finden.

Was bedeutet, das für unsere Definition von Intelligenz? Sind Computer, auf denen Windows installiert ist, intelligent, weil sie oft Fehler machen? Welche Konsequenz hätte, dies für künstliche Intelligenz? Darf man mit der Fehlertheorie Rechensysteme als intelligent auffassen? Und gibt es einen Unterschied zwischen mathematischer Logik und Intelligenz oder sind Menschen einfach nur blöd?

Was denkt ihr darüber, liebe Leser?

Diese Woche ist unsere Woche – die Creative Five treten an die Öffentlichkeit, heute Pecha Kucha – inzwischen wissen sicherlich alle was das ist.
Pecha Kucha im Ludwig Forum um 20.20Uhr. Und wir zeigen uns in verschiedenen Disziplinen. Unser Sänger und Student verschiedener Geisteswissenschaften Kai Hennes wird natürlich singen – auf deutsch- er darf das. Alle andere müssen Englisch sprechen. Julia Errens Grafikdesignerin und Fachfrau für Englische Umgangssprache hat sich die Entschleunigung ihrer Sprachgeschwindigkeit mit Rücksicht auf das Öcher Publikum fest vorgenommen. Sie wird mit Marco Iannicelli, Produktdesigner, den Vortrag über die Möglichkeiten der Kreativen Perspektive halten. Michael Toepffer, Künstler und Handwerker, und Jana Walliser, Produktdesignerin, werden mit Ergebnissen praktischer Arbeit die kreative Perspektive direkt umsetzen.

Am Dienstag stellen wir bei der Software Firma VEDA unser Konzept zu Markenentwicklung und Innovation vor. Wir sind sehr gespannt auf die Reaktion.

Thumbs up für Rock and Roll

Noch anderthalb Wochen bis zu unserer Präsentation bei Veda und unserem Pecha Kucha Vortrag.

Köpfe, Computer, Schuhsohlen, Autoachsen und Kaffeemaschinen laufen heiss aber dennoch geschmeidig, während die Creative Five die letzten Feinheiten ihres Konzeptes aus dem großen Marmorblock des Zeitmanagements herausklopfen.

Wir haben auf jeden Fall schon eine Menge guter Sachen geschafft. Jetzt freuen uns darauf, am 20. Juni bei Pecha Kucha im Ludwig Forum augenöffnendes über Brownies zu erzählen, bevor es dann am Dienstag bei Veda um die Wurst geht.

Da sich aber die Welt nicht immer nur um uns dreht, glauben wir auch, dass wir nicht die Einzigen sind, bei denen gerade die Arbeitswut vorherrscht. Hier also ein Motivationsvideo von einem wahren Guru, um müde Geister zu wecken:

Luft ist gratis

Dieses Video ist so gut und wahr, dass wir es euch nicht vorenthalten wollen.

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, beim Frisör über den Preis zu verhandeln? Nein? Wir auch nicht.

Aber wir wurden schon oft gefragt, ob wir unsere Produkte tauschen wollen oder ob wir nen Sonderpreis machen. Da muss man dann schon fast ein schlechtes Gewissen haben, wenn man beim ursprünglichen Preis bleibt.

Damit unsere Produkte gesehen werden, müssen wir sie auf eigene Kosten durch die ganze Welt schicken und Galerien zur Verfügung stellen und damit sie verkauft werden, müssen wir durch dieses Unding Kommission erst in Vorleistung gehen.

Der große Unterschied zwischen Frisören und Designern ist also, dass Frisöre Geld mit ihrem Beruf verdienen und wir unser Geld für unseren Beruf ausgeben.
Wie kommt es nur zu diesem Missstand?
Es wird Zeit, dass der Wert von kreativen Leistungen voll und ganz anerkannt wird. Hier und jetzt. Diese halbe Stunde, die ich das hier unentgeldlich geschrieben habe, ach ich hab’s ja gern gemacht…

Business as unusual

„2 x 3 macht 4, widdewiddewitt und Drei macht Neune, wir machen uns die Geschäftswelt
widdewidde wie sie uns gefällt ….“


Pippi stellt eigene Regeln für ihr Leben auf. Dadurch ist sie frei und kann eine starke Persönlichkeit entwickeln, die sehr fantasievoll ist und durch ihre lebenslustige und freche Art auffällt.

Sich in der Geschäftswelt frei bewegen, durch starke Konzepte positiv auffallen und unserer Fantasie freien Lauf lassen, das sind unsere Ziele.

Doch im Gegensatz zu Pippi folgen wir nicht allein Impulsen kindlicher Anarchie, sondern wir treffen bewusste ungewöhnliche Entscheidungen – wir machen Business as unusual.